Written on January 19th, 2012 at 10:54 am by

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Weinberg © beatuerk - Fotolia.com

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Das Weinbaugebiet der Pfalz blickt auf eine lange Tradition bis hin zu den Römern zurück. Es birgt einige Besonderheiten in sich, darf sich einer starken Marktbedeutung erfreuen, wenn man bedenkt, dass jede dritte Flasche des hierzulande gekauften deutschen Weins aus der Pfalz stammt. 

Das Weinbaugebiet ist das zweitgrößte innerhalb Deutschlands und erstreckt sich über nahezu 23 400 Hektar, die etwa einem Viertel der deutschen Weinbaugebiete entsprechen. So ist die Zone im Osten des Haardt-Gebirges ganze 85 Kilometer lang und nur wenige Kilometer breit, was dem Gebiet eine besondere Geschlossenheit ermöglicht. Außerdem wird man hier durch ein besonders mildes Klima begünstigt.

In der Pfalz wird eine Vielzahl von Rebsorten angebaut, doch gibt man sich hier ganz klar als Spezialist des Rieslings zu erkennen. Das Gebiet des Rieslings umfasst etwa 5460 Hektar und ist damit seit 2008 bereits das größte der Welt, wobei es jedoch auch weiterhin stetig wächst. Doch nicht nur in den räumlichen Ausmaßen, auch in der Qualität kann man hier ganz klar bestechen. Die Spitzenrieslinge vom nördlichen Weinbaubereich der Pfalz, der Mittelhaardt, waren in der Vergangenheit Vertreter unter den teuersten und auch beliebtesten Weinsorten der ganzen Welt. Auch heute noch ist man bemüht, diese Tradition aufrecht zu erhalten, was in Form von angesehenen Preisen unter der Konkurrenz geschieht.

Etwa 40 Prozent der Rebfläche dagegen, sind mit roten Sorten versehen, wobei man sich auch in diesem Bereich Deutschlands größtes Weingebiet nennen darf. Eine besondere Rolle spielt dabei Dornfelder, aber auch Spätburgunder und Portugieser sind hier von Bedeutung. Auch den Pfälzer Rotweinen sind Jahr für Jahr aufgrund ihrer Qualität, wichtige Preise vorbehalten.

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