Geschrieben am 16.Februar 2012 um 3:42 von

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© Sylvia Wolke - Fotolia.com

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Der Naturpark Saar-Hunsrück, der im Saarland und der Rheinland-Pfalz gelegen ist, bietet eine facettenreiche Natur- und Kulturlandschaft. Weitläufige Waldflächen, Fluss- und Bachtäler, Moore und Felsformationen sind hier die Heimat einer artenreichen Tier- und Pflanzenwelt. Auf einer Fläche von 2.055 Quadratkilometern erstreckt sich der Naturpark über sieben Landkreise. Er wurde 1980 gegründet, um die schöne Landschaft und die vielfältige Natur zu schützen: Die Weinberge an Mosel, Saar, Ruwer und Nahe und die Hunsrücker Hügellandschaft. Der höchste Punkt des Gebiets ist übrigens der Erbeskopf mit 816 Metern. 

Die Landschaft lädt zum Wandern ein, zum Radfahren oder zum Laufen. Auch Kulturbegeisterte kommen hier auf ihre Kosten, zum Beispiel durch die traditionellen Formen des Weinanbaus oder der Landwirtschaft. Für Urlauber, die Erholung vom Arbeitsstress und einem Stadtleben in der unmittelbaren Nähe von unberührter Natur suchen, ist der Naturpark Saar-Hunsrück genau das Richtige! Hier wird Wert auf eine nachhaltige Form des Tourismus gelegt, die auch die Interessen von Natur- und Landschaftsschützern wahrt. Grundsätzlich gilt: Naturparks sind keine Sperrgebiete, aber trotzdem sollte man darauf achten, sie aktiv zu schützen und zu erhalten. Dann kann man sie auch umfangreich für Erholung, Sport und Urlaub nutzen. 

Die Besonderheit des Naturparks liegt darin, dass er durch die Einbeziehung von verschiedenen Einzellandschaften eine große Diversität erhält. Typisch für das westliche Gebiet sind zum Beispiel eingeschnittene Täler sowie Sandstein- und Kalkhänge, wobei im Nordosten neben den Quarzitrücken das Gebiet hauptsächlich bewaldet ist. Wer hier wandert, kann auf jeden Fall die verschiedenartigsten Landschaften bestaunen. Außerdem wurde der 180 km lange Premiumwanderweg Saar-Hunsrück-Steig angelegt von der Saarschleife bei Mettlach über Weiskirchen und die Römerstadt Trier zur Primstalsperre, weiter zum Erbeskopf, dem Ringwall von Otzenhausen, zum Wildenburger Kopf und nach Idar-Oberstein.

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