Written on December 16th, 2011 at 4:46 pm by

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Vor circa 20 Jahren wurde in Rheinland-Pfalz, durch die Freiwerdung von landeseigenem Kapital, im Jahre 1991 die Stiftung zur Förderung der Kultur ins Leben gerufen. Das hohe Startkapital der Stiftung machte Kulturförderung im Bundesland von der zukünftigen Haushaltslage unabhängig. Seit Bestehen der Stiftung wurde in über 1000 Projekte fast 45 Millionen Euro investiert. 

Unter diesen vielen Projekten wurden Bereiche der Kultur gefördert, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Ob in ein Museum für Puppentheaterkultur, das in Kreuznach bewundert werden kann, oder in das große Mainzer Gutenberg-Museum zum Buchdruck, die Gelder könnten nicht unterschiedlicher verteilt werden. 

Vor allem das Gutenberg-Museum kommt regelmäßig in den Genuß von stiftungseigenen Kapitalmitteln, die es ermöglichen eine spannendes Portfolio an Dauer- und Sonderausstellungen möglich zu machen. 

Auch Künstlerhäuser, wie das im Schloss Balmoral in Bad Erms werden durch Stiftungsgelder unterstützt. Literaten, bildende Künstler, Bildhauer und andere Kulturschaffende sind so in der Lage Stipendien zu bekommen, die optimale Arbeitsbedingungen und ein Höchstmaß an Produktivität garantieren. 

Die Lebendigkeit der Kunst- und Kulturszene wird durch diese zukunftsorientiere Investition in den Neunziger Jahren bis heute frisch gehalten. Alle verfügbaren Mittel werden jedes Jahr ausgeschöpft. Trotzdem ist das Kapital der Stiftung zur Förderung der Kultur mittlerweile auf 98 Millionen Euro angewachsen. Unterstützt wird diese auch durch Initiativen aus der Privatwirtschaft, die in weiser Voraussicht dafür sorgen, dass die Geldquellen auch in naher Zukunft nicht versiegen.

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