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Hausbesitzer haben es nicht immer leicht, so auch im schönen Rheinland-Pfalz nicht. Da hat man sich vor vielen Jahren ein nagelneues Objekt zugelegt, möglicherweise als Anlage für schlechte Zeiten oder für die Renten-Jahre. Das könnte alles so schön sei: ein regelmäßiges Einkommen, nette Mieter, gutes und einfaches Geld also.
Wenn manch einem Hauseigentümer dabei nicht immer wieder neue Verordnungen und Auflagen einen Strich durch die Rechnung machen würden. Alle Jubeljahre wieder werden Hauseigentümer mit einer Neuauflage der Energiesparverordnung, kurz EnEV, tyrannisiert. Jedenfalls empfinden viele Betroffene das so.
Es ist aber auch wirklich nicht sonderlich einfach, da den Durchblick zu behalten. Muss das Dach nun saniert werden oder nicht? Vielleicht muss es auch nur in kleinen Teilen erneuert werden oder eine moderne Dämpfung bekommen. Ab welchem Baujahr sind die Heizkessel veraltet und wie sieht das mit Nachtspeicher-Geräten und solchen Dingen aus? Viele Fragen, die nicht immer einfach zu beantworten sind. Dennoch, wie man es dreht und wendet: Oft muss entweder nachgerüstet oder Mindeststandards eingehalten werden.
Man muss sich als Hausbesitzer die Frage stellen, soll ,an für viel Geld sanieren oder doch lieber einen neuen Versuch starten und ohne großes Eigenkapital bauen. Keine einfache Entscheidung. Meist ist es tatsächlich eine Frage der eigenen Einstellung, denn mittel- bis längerfristig lohnt sich eine Sanierung hinsichtlich neuer Energiestandards bestimmt. Die Preise steigen immer weiter und so wird sich eines Tages das Minus- in ein Plusgeschäft verwandeln. Die Frage dabei ist eben nur, ob man so lange warten will oder lieber gleich in ein neues Eigenheim investiert.
Diese und andere interessante Fragen verunsicherter Hausbesitzer beantwortet der sogenannte Energieberater, entsandt von der Verbraucherzentrale. Ganz im Regen stehen sanierungsbetroffene, pfälzische Hauseigentümer also nicht.
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